Meran nimmt unter den Ortschaften in den Alpen eine kleine Sonderstellung ein. Meran liegt auf 325 Metern Meereshöhe. Der Talkessel ist für Warmluft aus dem Süden offen und ist zugleich durch die Texelgruppe gegen Schlechtwetter aus dem Norden geschützt.
Dadurch zählt man hier im langjährigen Mittel gut 300 Sonnentage im Jahr. Mehr als genug, um zu Recht von einem "mediterranen Klima" zu sprechen. Tatsächlich gedeien in Meran selbst Palmen prächtig. Und doch bietet Meran zur selben Zeit auch ein "alpines Mountainbike Revier".
Am höchsten Punkt des Meraner Mountainbike Routennetzes, dem Eisjöchl nahe der Stettiner Hütte, reicht das Revier bis auf 2900 Meter hinauf.
Naturns, Partschins, Rabland
Geografisch gehört Naturns, Partschins und Rabland zwar noch zum Vinschgau, touristisch reihen sich die 3 namhaften Orte zum Meranerland.
Leider ist Biken hier am Sonnenberg tabu, zu viele Wanderer nutzen die beiden Seilbahnen um auf den berühmten Meraner Höhenweg zu gelangen. Auf der Nörderseite kann das Bikerherz aber ein wenig auflachen. Der Ötzitrail in Naturns und der Stuanbruch Trail bei Rabland sind lohnende Trails. Letzterer ist sogar über die Aschbach Seilbahn erreichbar. Eher für CC Fahrer interessant ist die Highline Meran.
Hochplateau Hafling
Ein interessantes Tourenrevier ist das Haflinger Hochplateau. Erreichbar ist das Revier über die Meran 2000 Seilbahn oder über die Seilbahn Burgstall Vöran.
Hier hoch über dem Etschtal zieht über den Tschögglberg ein wahres Tourenrevier. Die wohl bekannteste Mountainbike Tour ist die Stoanarne Mandlen Tour. Aber auch leichtere Touren über die vielen Almen lassen sich leicht kombinieren.
Ein weiteres Highlight finden Freunde von hochalpinen Touren auf der gegenüberliegenden Bergflanke. Die Gantkofel Tour verbindet unvergessliche Anstiege, Panorama und eine Reihe unvergesslicher Trails bergab.